Endlich war es soweit: Ich habe meinen Job gekündigt und stieg noch an meinem letzten Arbeitstag im April in den Flieger. Ich wollte wissen, ob die Insel zurecht Pulau Dewata (Insel der Götter) genannt wird und wollte, brauchte, musste jeden Tag perfekte Wellen haben, um alles hinter mir lassen zu können . Also nahm ich einen 19 Stunden Flug auf mich, um in die balinesische Welt einzutauchen.
Das Stormrider-Surfcamp auf Bali war meine „Heimat auf Zeit“ In Denpansar/Bali bin ich mit einem Strom von Menschenmassen am Flughafen angekommen. Dort wurden meine Sinne von tausend Eindrücken überschwemmt: Der Duft von Räucherstäbchen lag in der Luft, indonesische Musik an jeder Ecke, überall ein freundliches Lächeln, tropische Temperaturen, bei denen meine Jeans sofort gegen Shorts ausgetauscht wurden. Schnell das Visum geholt und los ging es mit dem Camp-Fahrer zum Stormrider-Surfcamp durch den wilden Straßenverkehr, der aus einer Armee von wahnsinnigen Rollerfahrern bestand, auf teilweise recht "dirty roads" . Aber daran gewöhnt man sich fix. Es wird eben mit Vollgas über die Löcher gebrettert.
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