Soul-Surfers: Du bist gerade frisch gebackener Deutscher Meister im Wellenreiten 2011.
Wie war das für Dich und was ist seitdem alles passiert?
Alexander: Puh ich würde sagen, dass war auf jeden Fall einer meiner großen Ziele, die deutschen Meisterschaften zu gewinnen. Dass es dieses Jahr schon soweit sein wird, hätte ich nie gedacht. Ich war komplett überrascht und konnte es nicht wirklich glauben. Seitdem habe ich einige Interviews gegeben, war im BR in Blickpunkt Sport und durfte auch ins Mittagsmagazin der ARD. Ansonsten habe ich mich vorbereitet für meinen langen Trip über den Winter (Auslandsversicherung, internationaler Führerschein, etc) Es wird für mich das erste Mal sein, dass ich in einem Jahr wirklich nur surfen gehe.

Soul-Surfers: Wo geht es genau hin? Hast Du schon Spots im Kopf die Du auf jedenfall surfen möchtest?
Alexander: Ich fliege nach Australien, Neuseeland und zum Abschluss nach Indonesien. Bis jetzt liefs ganz gut hier an der Ostküste Australiens, ich will aber unbedingt noch an die Westküste! Ansonsten werde ich in Neuseeland wohl einfach nur um die Insel reisen und so viel surfen wie geht: froth on :D
Vielleicht geht’s noch nach Tonga von Neuseeland aus, das kommt aber aufs Geld drauf an. Naja und Indo, klar Bali, aber ich will dieses Mal auf jeden Fall noch auf andere Inseln.
Und wenn ich im Juni nach Hause komme, ist es eigentlich schon wieder Zeit die Sachen packen und runter nach Frankreich fahren :D Ein Jahr surfen und arbeiten, ich bin echt froh, dass ich nicht in der Uni sitze... hahahahaha!

Weiterlesen: Alexander Tesch

Adrian BuchanDer Australier Adrian Buchan hat beim Quiksilver Pro France 2008 letzte Woche Kelly Slater im Finale geschlagen. Das ist Grund genug für uns dem glücklichen Gewinner vor seinem ersten Heat in Mundaka ein paar kurze Fragen zu stellen. Folgendes kam dabei heraus.

Weiterlesen: Adrian Buchan

Der 23 jährige Kieler ist wohl in einer Zeitblase hängen geblieben. Er surft stilvollendet auf seinen Retroshapes und schätzt Ligurien als Reiseziel, nicht nur wegen der Wellen, sondern auch wegen der italienischen Kultur und Lebensart. Zu allem Überfluß liebt er Landkarten (aus Papier!) und bereitet damit seine Trips vor. New school goes old school! Aufgefallen ist er uns an einem perfekten Tag in Dänemark mit glassy kopfhohen Wellen in zensiert, die er mit beeindruckendem Style auf einem rottigen Funshape filettierte.

Weiterlesen: Adrian Siebert

Im Rahmen der Recherche für den Europa Extra Large Artikel der 2008er Ausgabe des Blue Surf & Travel Mags haben wir einige der besten europäischen Big Wave Surfer interviewt. Die vollständigen Interviews werden wir nun im Laufe der nächsten Wochen hier auf soul-surfers präsentieren.
Der erste Weckruf aus dem europäischen Winter erfolgte für die Big Wave Szene Anfang Dezember, als an Irlands Mullaghmore Head ein paar sehr respektable Wellen gesurft wurden. Einer derjenigen, die dabei neue Maßstäbe setzten ist der Nordire Alastair Mennie. Er ist auch DER Pionier des Big Wave Surfens in Irland, hat dort unzählige Big Wave Spots erkundet und häufig alleine als erster gesurft.
Darüber hinaus hat er sich auch an Spots wie Mavericks einen hervorragenden Ruf erarbeitet und war daher der erste, den wir ausquetschen wollten.
Da wir denken, dass Ihr alle des englischen mächtig seid, bekommt ihr das Interview auch in original Sprache und ungeschnitten.

Weiterlesen: Alastair Mennie

Von Michi haben wir das bisher beste Argument für's big wave Surfen gehört. Er macht das, weil in großen Wellen weniger Leute im Wasser sind.
Auch sonst fällt der 1,90m, 90 Kilo Bayer aus dem Rahmen mit seiner Zeitraffer Karriere vom Eisbach Surfer zum ernsthaften big wave charger, dem es darüber hinaus gelingt sein Leben so zu organisieren, daß er nahe seiner geliebten bayrischen Berge lebt und trotzdem kaum einen ernsthaften Swell am Atlantik verpaßt.

Natürlich haben wir so einen Typen genauer unter die Lupe genommen und ausführlich interviewt. Angefangen haben wir wie üblich mit ein paar harmlosen Fragen zu seiner Surfkarriere, bevor wir dann tiefer eintauchten.

Weiterlesen: Michi Mohr

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